Zu meiner Person

Die interessante Verbindung von Musik und der Arbeit mit Menschen haben mich dazu bewegt, intensiv in die Bereiche Mentaltraining und ganzheitliche Edukation einzutauchen.

Markus Mendl wurde am 5. Januar 1985 im Landkreis Roth in Bayern geboren. Mein Musikstudium absolvierte ich unter anderem an der Berufsfachschule für Musik in Altötting mit dem pädagogischen Aufbaujahr und am Konservatorium für Kirchenmusik in Linz.  Als Kirchenmusiker wurde ich in den Bereichen Orgel, Klavier, Chor- und Ensembleleitung ausgebildet. Das Cembalo-Studium bei Herrn Prof. Jörg Halubeck am Institut für historisch informierte Aufführungspraxis an der Anton Bruckner Privatuniversität, Linz förderte die Begeisterung und ein tieferes Verständnis für die Musik einer früheren Zeit. Ein Klavierpraktikum bei Frau Elena Storck vermittelte mir interessante und fundierte Einblicke in die Schule der russischen Klaviertechnik.  

Meine berufliche Karriere begann ich mit einer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Arbeit mit Menschen in sehr besonderen Lebenssituationen begleitete meine gesamte Studienzeit und darüber hinaus in Bereichen wie Notaufnahme, Intensiv und Anästhesie. Als Kirchenmusiker durfte ich in einer Pfarre bei Linz umfassende Erfahrungen im Bereich der musikalischen Früherziehung, Musizieren in der offenen Ganztagsschule, Chor- und Orchesterleitung und Musikvermittlung sammeln.

Meiner künstlerischen Tätigkeit durfte ich in einem Barockensemble Ausdruck verleihen. Meine Lehrtätigkeit prägte maßgeblich mein Verständnis von Pädagogik und ganzheitlicher Edukation. Weitere Studien im Bereich Philosophie und Anthroposophie folgten unter anderem an der katholischen Privat-Universität Linz. 2019/2020 folgte eine Ausbildung zum Diplom Mentaltrainer nach Kurt Tepperwein sowie eine Weiterbildung an der „Ich bin Musik Akademie“ Mentaltraining für Musiker*innen wo ich auch meine Qualifikationen zum emTrace® Emotionscoach und die Fortbildung Mimikresonanz® bei Lehrtrainerin Mona Köppen erworben habe. Derzeit absolviere ich eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.

Meine Einsichten

Die Einblicke und Erfahrungen meiner Lehrtätigkeit haben mir zu verstehen/ begreifen gegeben, dass das Begleiten von Menschen für mich einen weitaus größeren Anspruch erhebt, als die Förderung und Entwicklung der musikalischen Fähigkeiten.
Jeder Mensch kann in seinem Sein auf Augenhöhe als „ganzheitliches Lebewesen“ gesehen werden. Körper, Geist und Seele ergeben eine untrennbare Einheit, die von einem Pädagogen/Begleiter wahrgenommen und wertgeschätzt werden darf. Dieser ganzheitliche Ansatz fordert unglaublich wache und achtsame Sinne. Man nimmt dabei nicht nur die musikalische Entwicklung wahr, sondern erlebt immer wieder aufs neue Wunder. Lehren und Lernen geben sich in jeder Lebenslage die Hand. Neben den musikalischen Bereichen spielen Empathie und die Erkenntnisse neuer wissenschaftlicher Forschungen im Bereich Neuroedukation, Sozialwissenschaften, Anthroposophie und sozialer Intelligenz eine zentrale Rolle.

Für diese Einsichten und Erfahrungen möchte ich mich hiermit bei all den Menschen bedanken, die mir auf meinem Lebensweg wohlwollende Begleiter sind und waren.

DANKE

Danke Markus Mendl
Acht Jahre lang hat Markus Mendl den Kirchenchor geleitet… ein neuer Chorleiter oder eine Chorleiterin muss gefunden werden. Wer immer es sein wird: Mit dem Kirchenchor wird er oder sie einen Chor übernehmen können, der bei Markus Mendl in den letzten Jahren viel gelernt hat.
Für die Chorleute war es oft spannend, manchmal auch eine „Zitterpartie“, ob bis zur Aufführung die einzelnen Stücke auch wirklich gelingen würden. Aber Markus hatte ein gutes Gespür – und verstand es, auf den richtigen Moment hin zu motivieren. So wurden die gesungenen Messen, die Kirchenkonzerte im Advent oder auch im Frühling, auch die Maiandachten, für die Sängerinnen und Sänger immer mehr zu einem besonderen Erlebnis. Ein Erlebnis waren auch die jeweils mit musikalischen Aufführungen verbundenen Jahresabschluss-Ausflüge, etwa nach Maria Taferl oder nach Prien am Chiemsee.
Was viele nicht wissen: Markus Mendl hat neben seiner Musikausbildung in Linz auch als Krankenpfleger gearbeitet. Der Beruf des Pflegers verlangt vielleicht ähnliche Eigenschaften wie der eines Chorleiters: Viel Feingespür und Empfindsamkeit. Beim Singen kommt es sehr auf Nuancen an. Eine Kleinigkeit macht oft viel aus. Und beides: Krankenpflege wie Singen, soll beitragen, dass es Menschen besser geht.
Das Pfarrfest vom 16. Juni mit dem Geburtstag von Pfarrer Josef Pesendorfer war die letzte Messe, die der Chor unter der Leitung von Markus gesungen hat. Am Ende des Gottesdienstes durfte ihm die Pfarre danke sagen für acht gute Jahre mit dem Kirchenchor.“  
Helmut Ramersdorfer

Ich freue mich auf Dich,

Dein Markus